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Bitcoin-Angebotsobergrenze Debatte — StarkWare CEO schlägt 4% Inflation vor

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StarkWare CEO entfacht Bitcoin-Angebotsdebatte

Die langjährige Debatte über die feste Angebotsobergrenze von Bitcoin ist wieder aufgeflammt, nachdem StarkWare CEO Eli Ben-Sasson vorgeschlagen hat, das 21-Millionen-Münzen-Limit durch eine jährliche Ausgaberate von 4 % zu ersetzen. Der am Dienstag auf X veröffentlichte Vorschlag hat eine der grundlegendsten Diskussionen im Kryptowährungsbereich neu entfacht: Sollte die Geldpolitik von Bitcoin jemals geändert werden?

Ben-Sasson argumentierte, dass die derzeitige Obergrenze von 21 Millionen „nicht sinnvoll“ sei, da private Schlüssel im Laufe der Zeit unweigerlich verloren gehen. „Wenn die Zeit gegen unendlich geht, werden alle Schlüssel verloren gehen“, schrieb er und deutete an, dass eine permanente Angebotsobergrenze in Kombination mit irreversiblem Schlüsselverlust eine deflationäre Spirale erzeugt, die die langfristige Tragfähigkeit von Bitcoin als Tauschmittel untergraben könnte.

Das Argument für eine 4%ige Inflationsrate

Der Vorschlag des StarkWare CEO ist in der Wirtschaftstheorie nicht völlig ohne Präzedenzfall. Er wies darauf hin, dass eine jährliche Inflationsrate von 4 % in etwa dem Wachstum der menschlichen Bevölkerung entspricht und ein Geldsystem schafft, das mit seiner Nutzerbasis expandiert. Wichtig ist, dass Ben-Sasson klarstellte, dass er weiterhin eine harte Obergrenze für das Bitcoin-Angebot unterstützt — nur nicht die derzeitige Zahl von 21 Millionen.

Daten des Hardware-Wallet-Anbieters Ledger stützen zumindest einen Teil von Ben-Sassons Prämisse. Im November 2025 schätzte Ledger, dass bis zu 4 Millionen BTC — fast 20 % des endgültigen Gesamtangebots — aufgrund vergessener Passwörter, entsorgter Hardware und verstorbener Inhaber bereits dauerhaft verloren sein könnten. Dieses „Zombie-Coin“-Phänomen bedeutet, dass das effektive Umlaufangebot bereits weit unter dem theoretischen Maximum liegt.

Widerstand der Community und Gegenargumente

Die Reaktion der Krypto-Community war schnell und überwältigend negativ. Bitcoin-Maximalisten argumentieren, dass die 21-Millionen-Grenze unantastbar ist — sie ist das entscheidende Merkmal, das Bitcoin von Fiat-Währungen unterscheidet und ihm sein „digitales Gold“-Narrativ verleiht. Eine Änderung würde das Wertversprechen von Bitcoin grundlegend verändern.

Kritiker verwiesen auch auf die Teilbarkeit von Bitcoin bis auf acht Dezimalstellen (Satoshis) und argumentierten, dass selbst mit verlorenen Münzen das verbleibende Angebot die globale Nachfrage angemessen bedienen kann. Das Lightning Network verbessert zudem die Skalierbarkeit von Bitcoin als Zahlungssystem, ohne eine Angebotserweiterung zu erfordern.

Bedeutung für Trader

Obwohl der Vorschlag wahrscheinlich keine Zustimmung finden wird, beleuchtet die Debatte wichtige Überlegungen für Krypto-Trader. Das Knappheitsnarrativ von Bitcoin bleibt einer seiner stärksten Preistreiber, und jede ernsthafte Diskussion über Angebotsänderungen könnte Volatilität auslösen. Trader, die regulierte Forex-Broker mit Krypto-CFD-Angeboten nutzen, sollten Stimmungsverschiebungen genau beobachten.

Für diejenigen, die Bitcoin neben traditionellen Forex-Paaren handeln, ist das Verständnis dieser grundlegenden Debatten entscheidend. Broker, die sowohl Krypto- als auch Forex-Instrumente anbieten, bieten die Flexibilität, über Anlageklassen hinweg in Zeiten krypto-spezifischer Unsicherheit abzusichern.

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