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Wöchentliche Forex-Prognose 13.-17. Juli 2026 — USD/JPY, EUR/USD, Gold & Wichtige Niveaus im Blick

Weekly Forex Forecast July 13-17 2026 USD JPY EUR USD Gold Oil

Der Devisenmarkt startet in die Woche vom 13. bis 17. Juli 2026 mit einer Mischung aus vorsichtigem Optimismus und geopolitischen Spannungen. Die FOMC-Protokolle der letzten Woche zeigten eine leicht hawkische Haltung der Federal-Reserve-Mitglieder, während die sich verschlechternde Lage zwischen den USA und dem Iran rund um die Straße von Hormus die Rohölmärkte zu erschüttern beginnt. Für Forex-Händler bietet diese Woche mehrere wichtige Ereignisse, die erhebliche Volatilität bei den wichtigsten Währungspaaren auslösen könnten.

Wichtige Ereignisse dieser Woche

Der Wirtschaftskalender ist relativ überschaubar, enthält aber gewichtige Datenpunkte. Die wichtigsten Veröffentlichungen, geordnet nach wahrscheinlicher Marktwirkung, sind:

  • US-VPI (Inflation) — Dienstag: Die Gesamtinflationszahl wird das Herzstück der Woche sein. Ein höher als erwarteter Wert könnte die USD-Stärke weiter anheizen und den Dollar-Index in Richtung eines Ausbruchs über das wichtige Widerstandsniveau von 101,39 treiben.
  • US-EPI — Mittwoch: Die Erzeugerpreisdaten werden zusätzlichen Kontext zu den Inflationstrends liefern und könnten das VPI-Narrativ entweder verstärken oder ihm widersprechen.
  • Fed-Vorsitzender Warsh sagt vor dem Kongress aus — Donnerstag: Die Märkte werden jedes Wort auf Hinweise zum Zinspfad prüfen. Jegliche hawkischen Signale könnten die bullische Dynamik des Dollars beschleunigen.
  • Bank of Canada Zinsentscheidung — Mittwoch: Da die kanadische Arbeitslosenquote unerwartet auf 6,5 % gesunken ist, werden die Entscheidung der BoC und die Forward Guidance von USD/CAD- und CAD/JPY-Händlern genau beobachtet.
  • UK-BIP — Freitag: Pfund-Händler werden die BIP-Daten für die Richtung von GBP/USD und EUR/GBP heranziehen.

US-Dollar: Steht ein Ausbruch bevor?

Der US-Dollar-Index bildete letzte Woche eine Inside-Doji-Kerze, was auf Unentschlossenheit hindeutet, aber höher schloss. Der Index droht mit einem Ausbruch auf ein neues 13-Monats-Hoch über den langfristigen Widerstand bei 101,39. Ein gültiger bullischer Trend ist etabliert — der Dollar liegt über seinen Niveaus von vor 3 und 6 Monaten — aber das Scheitern, den Widerstand entscheidend zu durchbrechen, hält den Ausblick unsicher. Ein heißer als erwarteter VPI-Wert am Dienstag könnte der Katalysator sein, der den Greenback endlich durch diese Barriere treibt.

USD/JPY: Bullische Dynamik setzt sich fort

USD/JPY verzeichnete letzte Woche einen Gewinn von 0,21 % und setzte seinen stetigen Anstieg fort. Das Paar profitiert vom hawkischen Fed-Narrativ und bleibt einer der stärksten direktionalen Trades. Angesichts der anstehenden US-Inflationsdaten könnte eine positive Überraschung USD/JPY auf neue Höchststände treiben. Händler sollten auf Interventionsrhetorik japanischer Beamter achten, obwohl der fundamentale Hintergrund für weiteres Aufwärtspotenzial spricht.

EUR/USD: Unter Druck

Der Euro schwächte sich letzte Woche um 0,16 % gegenüber dem Dollar ab, und der Ausblick bleibt bärisch. Die Juli-Monatsprognose sieht weitere EUR/USD-Rückgänge vor, angetrieben durch die Zinsdifferenz und geopolitische Unsicherheit in Europa. Am Dienstag ist in Frankreich ein Feiertag, was die europäische Liquidität verringern und USD-getriebene Bewegungen verstärken könnte.

Gold und Öl: Geopolitische Unsicherheitsfaktoren

Die Lage an der Straße von Hormus ist der größte Unsicherheitsfaktor dieser Woche. Tägliche Feuergefechte zwischen den USA und dem Iran haben die Straße für die Schifffahrt faktisch geschlossen, und der Iran hat Angriffe gegen US-Verbündete wie Bahrain, Kuwait, Katar, Jordanien und den Irak gestartet. Die Rohölpreise dürften bei Markteröffnung steigen, was auf Rohstoffwährungen wie den kanadischen und australischen Dollar übergreifen könnte. Auch Gold könnte von einer Safe-Haven-Nachfrage profitieren, falls sich der Konflikt weiter verschärft.

Handelsstrategie für die Woche

Da sich letzte Woche 19 % der wichtigsten Währungspaare um mehr als 1 % bewegten, ist die Volatilität erhöht und wird es wahrscheinlich bleiben — insbesondere bei USD-Paaren. Der kluge Ansatz ist, die VPI-Veröffentlichung am Dienstag abzuwarten, bevor man sich auf direktionalen Positionen festlegt. Ein bullischer USD-Ausbruch über 101,39 würde die Tür für Long-USD/JPY- und Short-EUR/USD-Trades öffnen. Für das Risikomanagement sollten Sie einen seriösen Broker mit engen Spreads während hochvolatiler Ereignisse in Betracht ziehen. Sehen Sie sich unseren Exness-Test oder IC Markets-Test für Broker an, die in nachrichtengetriebenen Märkten gut abschneiden.

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